Digital Humanities-Verbundprojekt „hermA“

Projektbeschreibung

Im Kontext des Verbundprojektes „Automatisierte Modellierung hermeneutischer Prozesse“ (hermA) leite ich gemeinsam mit Margarete Jarchow das Teilprojekt „Annotationen und die Erkennung von Genremustern. Medizintechnik in literarischen Anti-Utopien“. Im Rahmen dieses Projekts werden mithilfe von Methoden der Digital Humanities Möglichkeiten der automatisierten Erkennung und Annotation von Genreelementen und -mustern am Beispiel des literarischen Genres der Dystopie erforscht.
Der Forschungsverbund „hermA“ befasst sich mit computergestützten Analyseverfahren. Im Zeitalter von Big Data nimmt die Menge an Veröffentlichungen aus allen Bereichen wie Wissenschaft, Zeitungen, Soziale Medien, Literatur ständig zu. Um die wachsenden Textmengen sozial- und geisteswissenschaftlich auszuwerten, stellt sich die Frage, ob klassische, hermeneutische Analyseverfahren automatisiert werden können, indem Teile der Analyse vollautomatisch oder zumindest computergestützt durchgeführt werden.

Projektbeteiligte

-Leitung des Teilprojektes „Annotationen und die Erkennung von Genremustern. Medizintechnik in literarischen Anti-Utopien“: Prof. Dr. Margarete Jarchow (Technische Universität Hamburg), Dr. Dominik Orth (Bergische Universität Wuppertal)
-Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt an der TU: Michael Vauth
-Sprecherinnen des Verbundprojektes: Prof. Dr. Gertraud Koch (Universität Hamburg, Kulturanthropologie), Prof. Dr. Heike Zinsmeister (Universität Hamburg, Linguistik)
-Weitere Verbundpartner: Prof. Dr. Uta Gaidys (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Pflegewissenschaft) Dr. Evelyn Gius (Universität Hamburg, Germanistik), Prof. Dr. Wolfgang Menzel (Universität Hamburg, Informatik)

Projektlaufzeit

Mai 2017 bis Oktober 2020

Projektfinanzierung

Das gesamte Projekt wird gefördert von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung des Landes Hamburg im Rahmen der Landesforschungsförderung Hamburg in der Fördermaßnahme „Anschubförderung kooperativer Forschungsverbünde“.

Projekthomepage

Eine Homepage ist in Vorbereitung. Weiterführende Informationen finden sich auf den Seiten der Sprecherhochschule, der Universität Hamburg.